Für uns bilden Forschen und Beraten eine Einheit: Ohne Wissen darum, wie Institutionen, Märkte oder die Kultur im ganzen funktionieren, lassen sich auch die Fragen und Probleme unserer Kunden nicht angemessen aufgreifen. Umgekehrt gehen wissenschaftliches Fragen und Denken aber auch immer wieder in eine andere Behandlung der Wirklichkeit über.

In der Vergangenheit haben wir uns in erster Linie mit Akzeptanz- und Motivanalysen befasst. Im Auftrag unterschiedlicher Bildungsträger haben wir beispielsweise die Schulwahlmotive von Eltern, das Image unterschiedlicher Schulformen oder die Wirkung einzelner Schul- und Bildungsprogramme untersucht.

In den letzten Jahren ist die wissenschaftliche Analyse unterschiedlicher Berufsbilder zu einem besodneren Schwerpunkt unserer Abeit geworden. Wir untersuchen, wie einzelne Berufsbilder aus der Entwicklung von Lebensentwürfen entstehen und wie sie dabei durch institutionelle und gesellschaftliche Rahmenbedingungen abgewandelt werden.

In unseren Studien arbeiten wir mit qualitativen Konzepten und Methode. Wir haben nichts gegen statistische Datenanalysen, sind aber der Meinung, dass man nur durch qualitative Forschung zu den tatsächlich wirksamen Motiven vordringen kann. Daten allein ergeben noch keinen Zusammenhang. Was im Bildungswesen der Fall ist, zeigt sich erst im Kontext einer guten Theorie, die von den Phänomenen zu passenden Begriffen und wieder zurück zu den Phänomenen führt.

Die Instrumente, die wir in unseren Studien verwenden, sind psychologische Tiefeninterviews, Experteninterviews, Fokusgruppen, Akzeptanz-, Konzept- und Produkttests. Sie unterstützen unsere qualitative Sichtweise, weil sie von Anfang an den kompletten Umkreis eines Gegenstandes im Blick behalten, zugleich aber auch Sichtweisen und Motive zu Wort kommen lassen, die über das hinausgehen, was wir im Alltag bereits wissen.

Eine Übersicht über unsere Forschungsprojekte finden Sie hier.