Wir haben in der Vergangenheit Institutionsberatungen für staatliche und private Schulträger durchgeführt.

Bei Institutionsberatungen geht es um das Selbstverständnis und die Ausrichtung ganzer Bildungslandschaften. Solche Beratungen können notwendig werden im Zusammenhang mit Fragen der Neupositionierung von Schulen, bei Fusionen oder Übernahmen, bei Veränderungen auf der Leitungs- und Führungsebene oder bei allgemeinen Nachfragekrisen auf dem Bildungsmarkt.

Bei unseren Beratungen zur Schulentwicklung hat sich häufig herausgestellt, dass solche umfassenden Fragen die Entwicklungen an der Einzelschule überlagern können. Oft sind die Schulen in ihrem Alltagsbetrieb überfordert, weil der Schulträger unklare Rahmenbedingungen setzt oder die Frage nach einer verbindlichen Zukunftsvision offen bleibt.

Institutionsberatung kann  hier ansetzen, weil sie das Selbstverständnis der Schulträger mit den Wahrnehmungen kontrastiert, die von den übrigen Mitspielern auf dem Bildungsmarkt vorgenommen werden. Dieser “fremde Blick” kann dabei helfen, sich über die eigenen Positionierungschancen, aber auch über die damit verbundenen Aufgaben  und Verpflichtungen klarzuwerden.

Bei der Durchführung von Institutionsberatungen arbeiten wir in der Regel mit mindestens halbtägigen Workshops und regelmäßigen Gesprächen auf der Leitungsebene. Die Strukturierung der einzelnen Workshop-Phasen erfolgt in Abstimmung mit dem Auftraggeber. Sie orientiert sich in der Regel aber an einem methodischen Schema, das von einer Bestandsaufnahme der Ausgangslage über Maßnahmen zur Systematisierung von Organisationsfragen bis hin zu einer Neuorientierung über zentrale Aufgaben und Ziele der Institution führt.

Bei vielen Maßnahmen zur Schulentwicklung ist es nach unserer Erfahrung sinnvoll, die Beratung der Einzelschule durch regelmäßige Beratungen des Schulträgers zu unterstützen.